Aston Martin gab kürzlich bekannt, dass die neue Generation des Vantage GT3 am 12. Februar zusammen mit dem straßentauglichen Vantage vorgestellt wird. Am vergangenen Wochenende feierte der Rennwagen jedoch sein frühes Renndebüt bei den 24 Stunden von Daytona und stellte den ahnungslosen Zuschauern seine neu gestaltete Karosserie zur Schau.

Der aktualisierte Rennwagen hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt am 22. Januar während des Qualifyings, vor dem Rennwochenende am 27. und 28. Januar. Ohne offizielle Ankündigung blieb er jedoch weitgehend unter dem Radar.

Um die Überraschung vor dem offiziellen Debüt nicht zu verderben, hielt sich Aston Martin Racing (AMR) in den sozialen Medien bedeckt. Die meisten Fotos und Videos des Rennwagens konzentrieren sich auf das bekannte Profil und Heck, anstatt uns das neu gestaltete Gesicht zu zeigen.

Werbung scrollen, um fortzufahren

Mehr: Aston Martin Valhalla kommt mit aktualisiertem Design auf die Rennstrecke

Aufnahmen vom 24-Stunden-Rennen und Nahaufnahmen auf der IMSA-Website hochgeladen deutet darauf hin, dass Aston Martin versucht hat, die neuen Scheinwerfer mit Aufklebern zu tarnen, obwohl der Unterschied zum Vorgängermodell ziemlich offensichtlich ist. Wir können auch die überarbeitete Nase sehen, die zum neuen Kühlergrill führt, während die beiden Stoßfängereinlässe beim Rennwagen vollständig abgedeckt sind. Wie schon beim Vorgänger wirkt das GT3-Modell dank des breiteren Bodykits mit der deutlich größeren Aerodynamik um einiges wilder als der straßentaugliche Vantage.

Unter der Haube verbirgt sich ein von AMG stammender 4,0-Liter-V8 mit zwei Turboladern, der im Rennwagen gemäß GT3-Reglement eine Leistung von 500 bis 600 PS leisten soll. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die AMR-Ingenieure im Vergleich zum vorherigen Vantage GT3, der 2018 auf den Markt kam, Verbesserungen am Fahrwerks-Setup vorgenommen haben.

Drei Exemplare des aktualisierten Aston Martin Vantage GT3 nahmen dieses Jahr an den 24 Stunden von Daytona teil. Das Auto Nr. 44 von Magnus Racing musste aufgeben, aber das Auto Nr. 23 von Heart of Racing sicherte sich einen vierten Platz. Neben dem GT3-Modell wird Aston Martin bald einen GT4-Rennwagen vorstellen, wie die getarnten Prototypen zeigen, die kürzlich zum ersten Mal auf der Rennstrecke auftauchten.