Die Mercedes-Benz S-Klasse W140 ist offiziell ein Klassiker

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Die neueste Maybach-Ausgabe des 2021 Mercedes-Benz S-Klasse hat in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Wem das brandneue Modell allerdings zu protzig ist, für den haben wir eine Lösung aus den 1990er-Jahren.

Diejenigen, die es bevorzugen Mercedes-Benz Klischees wie „gewölbeartige Konstruktion“ und „überentwickeltes Design“ können immer auf die Limousine der S-Klasse W140 zurückgreifen.

Das Besondere daran ist, dass dieser große Benz jetzt teilnahmeberechtigt ist für den klassischen Status in Deutschland.

Funktion vor Form

Die W140 S-Klasse ist ein Klassiker

Die Entwicklung der dritten Generation der S-Klasse W140 begann 1981 und wurde in den achtziger Jahren fortgesetzt. Berichten zufolge hat Mercedes-Benz mehr als eine Milliarde US-Dollar für die Entwicklung ausgegeben und das Projekt hat sich um 18 Monate verlängert.

Für einige stellt der W140 das letzte Mal dar, dass die S-Klasse ein technisch orientiertes Modell war, anstatt dass Budgets und Marketingattraktivität das Design diktierten.

Im Neuzustand sorgte es dennoch für Kontroversen. Im Vergleich zum Vorgängermodell war es wesentlich größer und zeichnete sich durch ein plattenförmiges Design und einen markanten Frontgrill aus. Sogar der Stylist des W140, der berühmte Bruno Sacco, soll von dem fertigen Artikel nicht überzeugt gewesen sein.

Doch die größere Bauweise sollte der S-Klasse helfen, neue Käufer zu finden. Nordamerika und Asien waren besondere Ziele, als es 1991 schließlich auf den Markt kam.

Deutsche Techno-Revolution

Die W140 S-Klasse ist ein Klassiker

Der W140 war bei seiner Markteinführung voller technischer Innovationen, wie zum Beispiel der Verwendung von doppelt verglasten, isolierenden Seitenfenstern zur Geräuschreduzierung.

Spätere Modelle erhielten Funktionen wie das elektronische Stabilitätsprogramm, Xenon-Scheinwerfer und automatische Scheibenwischer mit Regensensor. Linguatronic-Sprachbefehle und GPS-Navigation würden ebenfalls ein Mercedes-Benz-Debüt in der W140-Serie geben.

Die Auswahl an Motoren reichte vom 2,8-Liter-Reihensechszylinder S280 bis zum Flaggschiff S600 mit seinem 6,0-Liter-V12. Auch europäische Käufer hätten mit dem W140 die erste Chance auf den Besitz einer Diesel-S-Klasse. Bisher waren dieselbetriebene Modelle ausschließlich Nordamerika vorbehalten.

Hallo, Oldtimer!

Die W140 S-Klasse ist ein Klassiker

Solche Innovationen erwiesen sich als erfolgreich: Mercedes-Benz verkaufte zwischen 1991 und 1998 mehr als 406.000 Exemplare. Dank verbesserter Korrosionsschutzmaßnahmen dürfte es noch viele Exemplare des W140 geben.

Nach den Vorschriften des Bundesverkehrsministeriums erhält ein Auto in Deutschland 30 Jahre nach der Erstzulassung den Klassikerstatus. Dadurch kann ein spezielles Nummernschild angebracht werden, was zu einer geringeren Kfz-Steuer und der Möglichkeit zur Einfahrt in Umweltzonen führt.

Um ein „Oldtimer“ zu werden, muss jedes Auto individuell auf seinen guten Zustand geprüft und als historisches oder kulturelles Gut anerkannt werden.

Bewahrung des Automobilerbes

Die W140 S-Klasse ist ein Klassiker

Das bedeutet, dass das Auto so aussehen sollte, wie es das Werk verlassen hat, und dass nur Modifikationen erlaubt sind, die in den ersten zehn Jahren nach der Zulassung vorgenommen werden konnten.

Es wäre in Ordnung, verbesserte Bremsen von einem gleichzeitig gebauten Hochleistungsmodell hinzuzufügen. Andererseits wäre es sinnvoll, einen Motor aus einem neuen 2020-Auto einzubauen verboten.

Die zunehmende Alltagstauglichkeit von Autos, die die 30-Jahres-Marke erreichen, sorgt in Deutschland für einen Boom bei Oldtimer-Zulassungen. Zahlen zu Beginn des Jahres 2020 zeigten, dass landesweit mehr als 595.000 Fahrzeuge mit klassischen Nummernschildern unterwegs waren.

Im nächsten Jahr dürfte der W140 diese Zahl noch steigern.

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